Mobbing - Jeder könnte betroffen sein.

Mobbing kann in jedem Lebensalter und in jeder Situation vorkommen, in der mehrere Personen zusammenkommen. Schon im Kindergartenalter kommt Mobbing vor.

Als Mobbing wird der lang andauernde Psychoterror gegen ein manchmal willkürlich ausgesuchtes Opfer bezeichnet. Oftmals werden die Opfer über mehrere Monate bis Jahre hinweg gemobbt.

Mobbing steht für alle böswilligen Handlungen, die kein anderes Ziel haben, als eine Person fertig zu machen.  Dazu gehören z. B. hinterhältige Anspielungen, Verleumdungen, Demütigungen, Drohungen, Quälereien oder sexuelle Belästigungen.

Auch hochbegabte Kinder sind oft Mobbing ausgesetzt. Mobbing wird dabei nicht nur von Mitschüler oder anderen Kindern (auch Kindergartenkindern) ausgeübt, sondern auch von Lehrern und Erziehern.

Sobald die Hochbegabung bei einem Kind bekannt ist, sind schlecht ausgebildete Lehrer oder Erzieher überfordert und wissen nicht, wie sie mit diesen Kindern richtig umgehen sollen. Dieses Phänomen tritt im Übrigen nicht selten auf. Oftmals verhalten sich Hochbegabte im Vergleich zu Gleichaltrigen nicht altersentsprechend. Sie sind ihrem Alter voraus.

Hochbegabte ohne adäquate Förderung langweilen sich und werden dann verhaltensauffällig. Das wiederum kann dazu führen, dass Menschen aus deren Umfeld mit böswilligen Handlungen reagieren.

Wenn die Hochbegabung dann auch noch mit Teilleistungsstörungen (Legasthenie, Dyskalkulie, Autismus, ADHS etc. ) kombiniert ist, kann das ganz fatale Folgen haben.  Diese Kombination wird von vielen überhaupt nicht verstanden, auch nicht von Lehrern oder Erziehern, die in diesem Thema nicht fortgebildet sind. Negative Bemerkungen bis hin zu Beleidigungen, Strafarbeiten, Bloßstellen vor der Klasse, Anschreien, Nachsitzen  u.v.m. können Verhaltensweisen sein, die auf das Mobbingopfer einwirken.

Angst und Depressionen sind die Folge dieser Martyrien. Mobbing verletzt die Seele eines Opfers, die sich im Laufe des Lebens kaum noch reparieren lässt.

Was sind Mobbinganzeichen? Wann sollten bei Ihnen die Alarmglocken klingeln?

  • Wenn eine der folgenden Punkte auf ihr Kind zutrifft könnte der Grund „Mobbing“ sein.
  • wenn Ihr Kind immer häufiger nicht zur Schule gehen möchte und/oder regelmäßig über Kopfschmerzen, Bauchschmerzen oder Appetitlosigkeit klagt
  • wenn es sich immer mehr zurückzieht und sie keinen Zugang mehr bekommen
  • wenn es nicht mehr zu Geburtstagsfeiern eingeladen wird;
  • wenn es kaum oder keinen Kontakt zu Schulkameraden hat;
  • wenn es ungern am Sportunterricht teilnimmt;
  • wenn seine Leistungen überraschend abfallen;
  • wenn es sogar mit Verletzungen nach Hause kommt.

Sollten Sie den leisesten  Verdacht haben, dass hinter dem Verhalten ihres Kindes „Mobbing“ stehen könnte, sollten Sie handeln. Mittlerweile gibt es gute diagnostische Möglichkeiten Mobbing herauszufinden.

Über unsere Live-Online-Akademie bieten wir derzeit auch einen Kurs zur Mobbinprävention an. Ein Einstieg ist jederzeit möglich.

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